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Während der Behandlung können Sie
die ausgestellten Kunstwerke betrachten.

.Prophylaxe
.Parodontosebehandlung
.Wurzelbehandlung
.Füllungen
.Kariesinfiltration
.Implantate
.Veneers
.Zahnkosmetik
.Funktionsprobleme
.Bioenergetische Massage

.Implantate

Große Füllungen müssen nicht zwingend zu einer Überkronung führen. Wenn möglich bevorzugen wir die minimalinvasive Lösung mittels Keramikmaterialien, die direkt in den Zahn, in einer Sitzung, angebracht werden.

Wenn der Zahn allerdings nicht mehr zu retten/erhalten ist und gezogen werden muss oder bereits nicht mehr vorhanden ist, bevorzugen wir Implantate bzw. implantatgestützte Kronen anstatt Brücken, sofern die beiden Nachbarzähne naturgesund sind. Auf diese Weise wird nur der kaputte Zahn ersetzt.


Implantate setzen:
Zwei Kriterien sind sehr wichtig, um gute und dauerhafte Ergebnisse zu erreichen.

1. Eine gute Mundhygiene.
Ein Implantat kann ebenso wie der Zahn von Bakterien befallen werden, sich dadurch lösen und eventuell wieder ausfallen. Es gilt daher, den Bakterien keine Chance zu geben.

Vor der Implantation ist es sehr wichtig, die Mundhygiene abzustimmen, damit Bakterien keine Grundlage für ungehemmten Wachstum erhalten. Daher ist eine Professionelle Zahnreinigung und eine eventuelle Umstellung von Putzgewohnheiten unerlässlich.

Nach der Implantation und dem Setzen des Überbaus ist weiter auf eine gute Mundhygiene zu achten und eine Professionelle Zahnreinigung in regelmäßigen Abständen durchzuführen.

ACHTUNG:
Bei Rauchern mit Parodontose und generell bei Parodontosepatienten kann ein DNA-Test notwendig sein. Der Test ist völlig unkompliziert und gibt eine zuverlässige Aussage, ob der Patient in Bezug auf die Haltbarkeit der geplanten Implantate einer Hochrisikogruppe angehört oder nicht.


2. Eine korrekte Diagnose vom Knochenangebot und wenn benötigt Knochenaufbau.
Der Knochenaufbau wird oft gleichzeitig mit dem Einsetzen der Implantate vorgenommen. Aufbaumittel sind z.B. die eigenen Knochenspäne, die entstehen, wenn das Lager für das Implantat präpariert wird. (Stellen Sie sich vor, Sie bohren einen Dübel in die Wand, hier entsteht ja auch Staub im Bohrloch.)

Eventuell muss der Knochen zusätzlich künstlich aufgebaut werden.

Nur in Fällen, bei denen viel Knochen fehlt, muss ein Knochenaufbau in einer separaten Sitzung vorgenommen werden. Hier wird Knochen aus dem Gebiet des Weisheitszahns entnommen.

Wir verwenden, je nach Lage und Fall, verschiedene Implantattypen. Die Implantate kommen von renommierten, international bekannten Herstellern und sind aus Titan. Es gibt auch Implantate aus Keramik. Diese sind aber unserer Meinung nach noch nicht so ausgereift. Die Keramikimplantate könnten unter Umständen noch eine erhöhte Bruchtendenz haben. Wir verfolgen die Entwicklungen auf diesem Gebiet aber ganz genau.


Wenn die Implantate gesetzt sind, müssen sie zwischen zwei und sechs Monaten einheilen, bevor sie mit Kronen, Brücken oder Prothesen versorgt werden können.

Die Preise sind sehr unterschiedlich und richten sich nach Aufwand, Knochenaufbau und Anzahl der Implantate. (Ein Implantat ist im Vergleich zu mehreren Implantaten immer relativ teuer, da viele Positionen auch bei mehreren Implantaten nur einmal anfallen.)

Die gesetzlichen Krankenkassen beteiligen sich in der Regel bei den Kronen, Brücken und Prothesen auf Implantaten. Für die Implantate selber und das Setzen von Implantaten beteiligen sie sich jedoch nicht.

Die Privaten Versicherungen beteiligen sich unter Umständen bei beiden Positionen, es gibt aber auch Fälle, bei denen sie sich nicht beteiligen.

Es ist daher in jedem Fall ratsam, mit einem Kostenvoranschlag die Erstattungssituation abzuklären.